Wir Blogger, die Deppen vom Dienst.

IMG 7422 550x733 Wir Blogger, die Deppen vom Dienst.Sind wir doch mal ehrlich, warum machen wir den ganzen Scheiß hier eigentlich?!

Wir werden nur verarscht und ausgenutzt. Müssen damit rechnen, dass wir jederzeit eine Abmahnung bekommen. Werden oft nicht wirklich ernst genommen, da wir ja nur Blogger sind und keine Journalisten. Werden belächelt, da wir uns für Dinge einsetzen die sonst keine Sau interessiert. Werden als Nerd oder Geek abgestempelt, nur weil wir uns abends die Zeit nehmen, um einen Artikel zu schreiben oder andere Blogs zu lesen. Wir kämpfen um jeden einzelnen Leser und verbringen Stunden damit, das Neueste, Tollste oder Lustigste zu posten. Versuchen uns selber Treu zu bleiben und werden dennoch deswegen kritisiert!

Doch ich bin es mittlerweile einfach nur noch satt!

Ich blogge nun seit fast 3 Jahren und verliere immer mehr die Lust. Mittlerweile macht es einfach keinen spaß mehr.

Unternehmen und Agenturen schreiben einen unverschähmt an und versuchen einem Werbepostings zu Dumping Preisen anzubieten! “Sind 30 € für das Posting und den Link okay?” Nein das sind sie nicht! Auf meiner Seite gibt es selten Werbung. Selten lasse ich mich darauf ein, da meine Seite mich präsentieren soll und nicht irgendwelche Marken. Stehe ich zu aber 100% hinter einer Idee, einer Marke oder einem Unternehmen, gibt es diese aber auch mal hier zu sehen und das natürlich gerne auch bezahlt. Aber jetzt mal ehrlich, ist das hier eine Discount Seite?! Wir Blogger sind doch so wichtig für das Internet, aber fair und aufrichtig bezahlen möchte diese keiner.

Die Abmahnwelle geht um und keine Seite ist momentan sicher. Ich wollte zuerst gar nicht darüber schreiben, da ich mich damit ja nur als Zielscheibe präsentiere.  Aber ganz ehrlich, ich strecke meinen Mittelfinger so hoch es geht in den Himmel und scheiß da drauf was passiert. Blogger die kein Geld mit ihrem Blog verdienen, erhalten Abmahnsummen von 8000 € für ein einziges Bild. Sagt mal gehts noch?!

Ich bin so enttäuscht von dem ganzen!

Als Blogger will ich auch weiterhin meine Stimme haben! Ich will mich aufregen, berichten, zeigen, diskutieren und informieren. Ich will kein Internet ohne uns! Ich will kein Internet mit zensierten Seiten und Menschen die so viel zu sagen haben und dies nicht tun, da ihnen einfach jemand den Mund verbietet. Diese Personen einfach nicht mehr online sind, weil sie damit rechnen müssen dafür zu zahlen.  Nicht nur mit Gled, nein auch mit Spott! ! Wir blogger sind nicht nur einfach  igendwelche Internetmenschen, kapiert das endlich!

Ich kotze im Kreis und frage mich, hat das alles noch einen Sinn! Und warum sind gerade wir Blogger, die Deppen vom Dienst?!

inspired von Amy & Pink, We like That, unbelievable-pain

44 Antworten : Wir Blogger, die Deppen vom Dienst.”

  1. tobikult sagt:

    Mich ärgert die Abmahnwelle auch ziemlich. Habe heute erneut meinen Blog durchforstet nach Bildern, die ich nicht selbst aufgenommen habe, gefahndet und habe, obwohl ich doch so gerne alles selbst fotografiere, zwei solche Bilder gefunden und gelöscht. Eine andere Möglichkeit sehe ich derzeit nicht. Also, nie ohne Knipse aus dem Haus gehen und auf Teufel komm raus selber fotografieren. Aber nie aufhören zu bloggen!

    • Anna sagt:

      Ich stehe 100 % hinter Nataschas Meinung und finde es eine dreckige Art Geld zu kassieren.

      Was ist wenn deine selbst gemachten Bilder anderweitig ohne deine Zustimmung kommerziell verwendet werden?

      Würdest du auch eine Abmahnung in der Höhe einreichen?

      • Natascha sagt:

        Nein warum auch! Wenn es mir wirklich nicht passen würde wegen dem Inhalt oder so würd ich die Person bitten das Bild zu entfernen.

        Alles andere ist Abzocke!

        • Ralf sagt:

          Gute Fotografen haben im Web leider ein Problem – wirklich fast JEDER meint, die WebSite des Fotografen ist ein kostenloser Ort für Bilder für die eigene Homepage.

          Dein Konzept funktioniert leider bei Fotografen nicht. Sie schreiben in der Regel den Dieb – sorry mir fällt kein anderes Wort ein – an und bitten in der Regel sehr höflich um die Entfernung.

          Du erlebst in der Regel nie, dass das Bild ohne Kommentar oder einer Entschuldigung entfernt wird – sondern es wird immer ein Fass aufgemacht.

          Richtig dreiste lassen dich auch noch den Traffic bezahlen.

          Die Sicht der Fotografen kannst du recht leicht ergooglen. Du wirst dann auch evtl. die Erfahrungen vor Gericht nachlesen.

          Wenn sich ein Dieb – mir fällt noch immer kein anderes Wort ein – sich nicht meldet – du als Fotograf hier auch noch ein Modelrelease Vertrag im Rücken hast – (ich versichere zum Beispiel meinen FTP Modellen, dass die Fotos
          nicht

          Zitat

          Darüber hinaus ist ein Verkauf und/oder die Übertragung der Bildrechte an Dritte, jedoch ausgeschlossen.
          Eine Veröffentlichung der produzierten Photos im Internet, Printmedien oder ähnlichen, mit rassistischen,
          pornographischen, menschenfeindlichen, illegalen, tierfeindlichen, gewaltverherrlichenden, anstößigen oder
          niveaulosen Inhalten ist nicht gestattet.

          muss du vor Gericht. Wenn der Dieb halt sich nicht bewegt -

          > Alles andere ist Abzocke

          Am besten bis jetzt die Begründung von einem namhaften Verlag: Dies ist nicht ihr Bild sondern zeigt einen Sonnenuntergang von x-y. Nach dem Motto: Klag doch – dann must du erst einmal Gutachter beauftragen, die Beweisen, dass dies kein Sonnenuntergang ist.

          Mit der Beauftragung des Anwaltes möchte dieser per Vorkasse eine hohe Anzahlung. Nach einem “erfolgreichen Prozess” der in der Regel mit einem Vergleich endet – hast du ausser Ärger und Stress nichts …. vermutlich bleibst du als Fotograf auch noch auf deinen Kosten sitzen.

          Ich gebe dir und den Betroffenen zwar Recht, dass die genannten Forderungen weltfremd wirken. Allerdings kann ich – wenn ich das Geld hätte – den Weg über Abmahnungen verstehen.

          Die genauen Hintergründe zu den diskutierten Fällen kenne ich selbstverständlich zurzeit nicht.

          Es ist keine Lösung, dass wenige Bilder erstellen und die anderen nutzen diese *per se für ein nichts* auf ihrer Seite… Ach mir war die Nachfrage zu lästig… Ach, der Fotograf soll froh sein, dass ich die Bilder zeige… hey – ich lebe vom Verkauf meiner Bilder!

          • Natascha sagt:

            Danke für deinen Kommentar und diese Sichtweise! Ich nutze immer Creative Commons und versuche entsprechend keine Bildrechte zu verletzen.

            Ich kann es voll und ganz verstehen, wenn Fotografen sich dann aufregen und entsprechend fordern das die Bilder nicht einfach verwendet werden.

            Manche machen sich darüber Gedanken wie sie Bildmaterial nutzen und manche nicht. Wer generell aber versucht gewissenhaft damit umzugehen und mal ein Bild verwendet dessen Urheber nicht direkt zu finden war, hat sicher nicht eine solche Abmahnung in den Summen verdient.

            Manche Abmahnungen waren meines Erachtens sogar richtige Abzocke! Ich habe davon gehört das Bildmaterialien als Pressemitteilungen versendet wurden. Die Bildagentur dann die Bildrechte gekauft hat und dann Abmahnungen versendet hat!

  2. maloney sagt:

    Stimmt…obwohk ich diese negative seite die du jetzt beschreibst noch nicht so erlebt auch wenn ich schon Angebote hatte…aber bitte hör nicht auf wir brauchen euch eure Mäjestät ;)

  3. Nils sagt:

    Oh man f*** das hört sich alles richtig scheisse an. Ich hoffe dich oder mich oder noch andere trifft es nicht mehr. Aber weiter muss das bloggen gehen!

  4. Jürgen sagt:

    Lasst uns zurück schlagen!

    • Natascha sagt:

      Und wie? Einfacher gesagt als getan!

      • Jürgen sagt:

        Wenn es weh tun sollte >> Transparenz. Nennen wir doch die, die uns für paar € veräppeln wollen. (Stichwort bezahlte Einträge)

        • Natascha sagt:

          Damit neh Klage ins Haus flattert. Ich bin ehrlich, ich bin direkt und hab oft schon den Mittelfinger hier ausgestreckt, aber da hab selbst ich Respekt vor. Ich hab kein Sparkonto für Klagen & Abmahnungen jeglicher Art! Obwohl ich das echt mal anlegen könnte…

          • Jürgen sagt:

            Stimmt auch wieder. Klagen am Hals braucht niemand. :-/

            Ziehe meinen Vorschlag zurück.

          • Musenrössle sagt:

            Wir bräuchten echt mal einen Prozesskostenhilfefonds für Blogger… aber da müsste sich erstmal jemand finden der Ahnung, Zeit und Nerven für sowas hat…

            Ich will hier wahrlich keine Werbung für Versicherungs-Fuzzis machen, aber so lange es sowas nicht gibt, wäre das hier vielleicht eine Überlegung wert:

            http://www.heise.de/tp/blogs/6/152899

            Keine Ahnung ob das Angebot was taugt, das gibt’s ja auch erst seit gerade eben.
            Deckt sicher auch nicht alles ab und wenn man zu recht abgemahnt wird nützt auch keine Internet-Rechtsschutzversicherung.

            Aber so lange es keine bessere Alternative gibt ist es zumindest eine Überlegung wert…

            Ich würde auch drüber nachdenken, wenn ich mehr bloggen würde.

            Aber – Abmahnwahn sei ‘dank’ – überlege ich mir heutzutage sowieso immer dreimal, was ich überhaupt noch schreibe…

            Tja… seit man hierzulande im Web alles schreiben kann, merkt man erst so richtig, wie wenig man hierzulande tatsächlich schreiben darf… :-(

            • Musenrössle sagt:

              Nachtrag:

              Keine Ahnung was daraus geworden ist bzw noch wird:

              http://www.heise.de/tp/artikel/37/37203/1.html

            • Natascha sagt:

              Hm noch nie von gehört und bisher gab es keine Versicherung in der Richtung. Wenn die aber ein Ausschlussverfahren wie bei einer Lebensversicherungen haben, dann werden Blogger sicher nicht diese Versicherung abschließen können. Das Risiko ist sicher zu hoch. Mit einer solchen Versicherung kann ja jeder treiben was er will. Generell finde ich das nicht gut! Man sollte schon gewissenhaft mit dem Internet umgehen.

              Bei dieser Welle hier allerdings wäre das mal eine gute Lösung. Glaube aber allerdings nicht, das diese Versicherung funktioniert. Ich erkundige mich aber später mal… Danke dir!

  5. Phasenkasper sagt:

    Als Blogger hat man echt nicht einfach. Wir stehen immer mit einem Fuß im Gefängnis. Ich kann das alles auch nicht verstehen, wir wollen niemand etwas böses. Aber wie bekommt man es gedankt.
    Bis jetzt hatte ich noch Glück und noch keine Abmahnung bekommen. Hoffentlich bleibt es so.

  6. Nicole sagt:

    Danke für Dein tolles Posting!

  7. Hotcha sagt:

    Bin ein wenig perplex; ich kann das Jammern nicht ganz verstehen, denn es ist ja nicht so, dass man euch zum Bloggen zwingt –

    “warum machen wir den ganzen Scheiß hier eigentlich?!

    Wir werden nur verarscht und ausgenutzt.”

    oder noch lustiger:

    “Als Blogger hat man echt nicht einfach. Wir stehen immer mit einem Fuß im Gefängnis. ” In Deutschland? Geht’s noch überzogener?

    • Natascha sagt:

      Ne aber man schränkt uns doch ein! Ich blogge gerne aber es wird einem eindeutig nicht mehr einfach gemacht! Und Gründe hab ich dafür genug aufgezählt, was man daran nicht verstehen kann irritiert mich!

  8. Jürgen sagt:

    Schlimm das Ganze, da gebe ich dir Recht, aber das wirklich schlimme an dem ganzen Übel ist doch, dass das einfach ein Spiegelbild unserer Gesellschaft ist.

  9. nasch sagt:

    Spielst du gerade auf die Mail an, die wohl viele bekommen haben? Kann dich verstehen, habe sie auch gelöscht, darauf antworte ich noch nicht mal.
    Hier der Link fand ich gerade sehr interessant: http://geld-im-netz.de/geld-verdienen-und-der-pagerank/

  10. [...] ich will jetzt nicht jammern, aber so klingt es ungefähr, was derzeitig in einigen Blogs so [...]

  11. Torsten sagt:

    Ja, ich kann es jetzt auch nicht so ganz verstehen, warum das Bloggen so furchtbar geworden ist.

    Diese Anfragen, ob man für 30 Euro Werbung für die Kunden irgendwelcher Spacko-Agenturen machen will, kann man doch einfach ignorieren. Oder, wie du schon sagst, pampig darauf reagieren. Oder freundlich, falls im Einzelfall mal freundlich und individuell angefragt wird.

    Abmahnungen kann man ganz leicht dadurch vermeiden, dass man keine fremden Inhalte ohne schriftliche Erlaubnis des Urhebers veröffentlicht. Ich habe auf freundliche Anfragen, ob ich auf Bilder etc. verlinken oder sie einbinden darf (mit Urheberangabe, versteht sich), immer freundliche Antworten und die Erlaubnis bekommen. Oder man formuliert und fotografiert und zeichnet und filmt eben selber. Oder man kauft Lizenzen über Bildagenturen.

    Und wenn du im Museum ein kleines Kunstwerk klaust, meckerst du doch auch nicht, wenn du 8000 Euro Strafe bezahlen sollst. Jedenfalls nicht öffentlich.

    Allerdings muss ich zugeben, dass mich diese Abmahnanwälte auch ankotzen, die im großen Stil auf die Suche nach Urheberrechtsverletzungen gehen, um sich damit eine goldene Nase zu verdienen. Eine neue Gesetzgebung soll überhöhte Forderungen aber drastisch eindämmen, wie ich letztens im Fernsehen gesehen habe. Das finde ich richtig. Damit würde das Abmahnen sich für die schwarzen Schafe einfach nicht mehr lohnen.

    • daMax sagt:

      @Torsten: hast du gelesen, was in dem Fall der Lego-Abmahnung passiert ist?

      Da HATTE jemand die Genehmigung des Künstlers, aber dann hat eine Bildagentur die Rechte an dem Foto gekauft und zockt DANN die Leute ab. Und bei sowas bist du selbst als erhlicher Ich-frage-vorher-Blogger der Gearschte. Und DAS ist eine Frechheit.

      Wobei die ganze Sache inzwischen NOCH bizarrer geworden ist:

      http://www.crackajack.de/2012/10/03/lego-artist-is-not-represented-by-this-law-firm-not-represented-by-this-photo-agency/

      • Torsten sagt:

        Ja, so was ist ein starkes Stück. Wie ich schon schrieb, bin ich ja auch dafür, dass die schwarzen Schafe es nicht mehr so leicht haben, sondern selbst einen auf den Deckel bekommen.

        In dem beschriebenen Fall wundert mich die Sache mit dem Nutzungsrecht. Nehmen wir mal an, die Bildagentur hat ein ausschließliches Nutzungsrecht erworben. Gut, aber sie kann es doch nicht rückwirkend erwerben.

        Anders gesagt, jeder, der vom Urheber vor dem Zeitpunkt des Rechte-Erwerbs durch die Bildagentur ein Nutzungsrecht eingeräumt bekommen hatte, kann doch nach meinem Rechtsverständnis nicht durch einen zeitlich späteren Nutzungsrechte-Erwerber abgemahnt werden.

        Wie auch immer, man hat auf jeden Fall den Ärger, den Zeitaufwand und die Kosten für den eigenen Anwalt am Hals.

        Ich frage mich auch gerade folgendes: selbst wenn ich nur eigene Bilder verwende – wie kann ich denn überhaupt nachweisen, dass es wirklich meine Werke sind? Ich meine: jeder Strohkopf könnte es doch kopieren, behaupten, es sei sein Werk und nicht meins und mich dann abmahnen? Auf welcher Seite liegt denn da die Beweislast?

        • Natascha sagt:

          Wahrscheinlich auf Seiten des Eigentümers. Normalerweise ist ja hinter jedem Bild eine Information enthalten. Welche Kamera dieses Bild fotografiert hat, Zeit etc. Anhand dieses Daten kann man das sicher nachweisen.

  12. Cat sagt:

    Ich kann von Glück sagen, dass ich ne Rechtschutzversicherung habe :D

  13. daMax sagt:

    Hi Natascha, das ganze geht wohl schon in die 2. Runde:

    http://todamax.kicks-ass.net/blog/2012/werden-die-bonsaibaumhaeuser-jetzt-auch-abgemahnt/

    und

    http://todamax.kicks-ass.net/blog/2012/die-neue-abmahnwelle-deutsche-blogger-muessen-zahlen/

    Ganz üble Sache, das. Hoffen wir, dass dieser Kelch an uns vorüber geht und wir auf lange Sicht vielleicht doch ein fair-use-Gesetz bekommen.

  14. daMax sagt:

    Diese Rechtsschutzversicherung von Arag kannste knicken, die schützt höchstens in Beleidigungsfällen.

    http://www.internet-law.de/2012/10/neues-rechtsschutzangebot-fur-onlinesachverhalte.html

    Zitat:
    Fazit: Für (politische) Blogger ist das Angebot uninteressant. Sonstige Nutzer sollten sich gut überlegen, ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmig ist.

    • Musenrössle sagt:

      @daMax: danke für den Link, das hatte ich noch gar nicht gelesen!

      War ja klar, daß natürlich nur das versichert wird, was sowieso keiner wirklich braucht. :-(

      Was aber ein “politischer Blogger” sein soll und wie sich der vom privaten Blogger unterscheiden soll.. die Abgrenzung dürfte gelinde gesagt schwierig sein.

      Ich z.B. schreibe schon öfter mal was politisches habe aber keinen reinen Politikblog, noch nicht mal überwiegend…
      Macht mich das jetzt zu einer Politibloggerin?

      Die Klausel wird früher oder später sicher nochmal ein Gericht klären müssen…

      Aber nicht von mir, ich spar mir das Geld für die Versicherung lieber. ;-)

      • daMax sagt:

        Naja, es hieß ja auch “(politischer) Blogger”. Also generell Blogger, im Spezialfall eben Blogger, die viel über politische Dinge schreiben. Ich denke, diese Versicherung bringt einfach genau gar nix für Leute, die so halbwegs wissen was sie tun. Das ist einfach nur eine Geldmache für Leichtgläubige, schätze ich. Denn: wenn du wirklich jemand flächendeckend daherbeleidigst habe ich meine Zweifel, dass die dann die Prozesskosten übernehmen…

  15. [...] verwundert nicht weiter. Verständlich also, dass Blogger wie etwa Natascha von dem Weblog “vorstadtprinzessin.com” sich alles andere als prinzessinnenhaft dazu äußern. Ich fühle [...]

  16. [...] vorstadtprinzessin: Auch Natascha findet die neuerliche Abmahnwelle doof: Wir Blogger, die Deppen vom Dienst. [...]

  17. Ja… das ist schon echt eine traurige Geschichte. Deutschland ist in Sachen Internet und Internetrecht wirklich ein Entwicklungsland.

    LG, Christian

  18. [...] (wer noch welche hat, her damit): WeLikeThat ∆ daMax ∆ Kraftfuttermischwerk ∆ Nerdcore ∆ vorstadtprinzessin ∆ rivva ∆ Strategien gegen die Abmahnwelle ∆ Spiegel ∆ Schlecky Silberstein ∆ Spiegel ∆ [...]

  19. Hansi sagt:

    Ralf hat da schon recht, aber muss das dann gleich immer so heftig ausfallen? Wenn das mal eine Strafe von 50 oder 100€ wären, dann “lernt” man ja auch schon daraus – aber mehrere Tausend € ?! ist einfach 2 mutch!

  20. Daniela sagt:

    Klar haben Fotografen Probleme – aber das ist schon seit 20 Jahren so. Jetzt kommt es so vor als schießt man irgendwelche Fotos, setzt die ins Netz und wartet bis jemand diese verwendet um direkt abmahnen zu können. Abmahnen ist für die deutschen eh ein Volkssport geworden. Die E-Mails welche oftmals sehr schlecht übersetzt sind und von irgendwelchen LTDs in Hong-Kong kommen finde ich total lustig – von deutschen ist es wirklich anstrengend da zu 98% unseriös.

  21. Don sagt:

    Hi Natascha, dem ganzen bin ich entgegangen in dem ich selbst fotofiere, möglichst neutral bleibe und ebenfalls Creative Commons nutze ( recht selten aber dennoch schon ) … Wikipedia sagt dazu folgendes:

    “Verwende niemals urheberrechtlich geschütztes Material ohne Einwilligung der Rechteinhaber!”
    ( Quelle: http://de.wikipedia.org )

    Wenn du feinartig für deine ganzen Blogsachen immer ne Quellenangabe machst is doch alles Baletti ;) wir selbst haben einige Portale und können uns dadurch schützen in dem wir beim Upload ne Bilderquelle hinten ins Impressum hauen … anders ist es bei meinen eigenen Seiten … da brauch ich niemanden was sagen … iTs meins … und wenn jemand kopiert … dann möchte ich einen Link oder wenigstens das man fragt …

    Ausserdem wenn ich mich recht erinnere … gilt das Prinzip höfflich fragen, abmahnen, verklagen ;) ich meine mal … Bilder verwenden is doch völlig ok … wie soll dich jemand verklagen, wenn du ein Bild aus dem Creative Commons verwendet mit Bilderquelle … bitte den Kontaktieren, der das hochgeladen hat … oder das Portal mal fragen …

    Also so einfach ist das verklagen ja nun nicht … ausserdem steht der Kläger immer in der Pflicht zu beweisen dass die Sonne von x nach y untergeht und er ein Recht hat an der Gradwanderungen :)

    Ziemlich mau gesprochen, wenns um Bilder geht kann man sich drehen biegen und neigen … aber ab einem bestimmten Maß ist das Anwaltsgehabe auch wirklich gut …

    Chears und danke für den belebenden Beitrag ;)

    • daMäx sagt:

      Don, es wäre ja schön, wenn wirklich getreu dem Motto “höflich fragen, abmahnen, verklagen” gehandelt würde. Leider sieht es in der Realität manchmal anders aus. Da flattert dann schon mal aus heiterem Himmel eine Abmahnung selbst für ein CC-Bild in den Briefkasten. Klar gibt es bei CC-Bildern nur in den seltensten Fällen Stress, aber man/frau verbloggt ja auch gerne mal Werke _anderer_ Künstler, einfach um auf die aufmerksam zu machen.

      Ich selbst versuche sehr oft, die Erschaffer von Bildern um Erlaubnis zu fragen, bevor ich sie verblogge. Aber bei Memen oder subversiver Kunst ist es z.B. unmöglich, den Urheber ausfindig zu machen. Stell dir mal vor, der gesamte Bildschatz von quickmeme.com würde an so eine Abmahnagentur vertickert. Dann könnten wir alle zahlen bis die Hölle zufriert. Und davon hätte der oder die Künstler|in genau gar nichts. Daran würden nur solche Jura- und BWL-Spacken verdienen.

      Wir MÜSSEN endlich eine fair-use-Klausel ins deutsche Gesetz kriegen, wie sie in den USA völlig selbstverständlich ist. Dann wäre nämlich auch sicher gestellt, dass erst einmal höflich angefragt wird, anstatt gleich mit völlig überzogenen Forderungen um sich zu schmeißen.

  22. Fände echt schade, wenn du die Tastatur an den Nagel hängen würdest. Deine Einträge lese ich echt immer gerne.

    Das Problem ist, dass es so viele Kackbratzen in der Blogosphäre gibt, die mit ihrer “Holier than thou”-Attitüde der gesamten Blogger-Gilde einen schlechten Namen anhängen. Die verderben es dann für alle.

    Naja, vielleicht bekommst du ja noch die Kurve. Würde mich jedenfalls freuen.

    LG,
    Jerazev

  23. Spank sagt:

    Puha, echt krass was da grade abgeht…und die Summen, die haben sie wohl nicht mehr alle * Kopfschüttel*

  24. [...] der aktuellen Abmahnwelle die gerade wieder über Bloggerhausen rollt, hab ich wirklich drüber nachgedacht alles [...]

  25. George sagt:

    Kein Sch*** ist so hart wie das Leben wah? :-)

    Ich denke Bloggen ohne kommerzielle Absicht macht nur Sinn, wenn Leser motivieren und es viel Spass macht.

  26. Lisa sagt:

    Die meißten Menschen bloggen aus finanziellem Interesse. Wer einmal “Blut geleckt” hat, hört damit auch nicht mehr auf. :-)

    Dir frohe Weihnachten!

  27. Marcus sagt:

    Gut geschrieben ;-) und leider alles richtig…erst komme ich und dann lange keiner, wenn Du aber besser bist…..dann mahne ich Dich eben ab!
    Gruß aus Elmshorn

  28. [...] WeLikeThat. Weiter Blogposts gibt es von Amy&Pink, Kraftfuttermischwerk, Nerdcore und Vorstadtprinzessin. Haltet zusammen. Herzchen für alle Blogger und [...]

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